Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Aufbaugruppe Graue Schar in Brieselang

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Gut Pfad und herzlich willkommen!

Zu Besuch bei Freunden – Wochenendfahrt zum Stammesgeburtstag nach Sachsen-Anhalt

Manche Einladungen kann man einfach nicht ausschlagen. Als uns unser Partnerstamm „Albrecht der Bär“ aus Stendal zu seinem Stammesgeburtstag einlud, war deshalb schnell klar: Da müssen wir hin!

Vier Teilnehmende der Grauen Schar nahmen die Einladung zum Anlass für eine kleine Wochenendfahrt nach Sachsen-Anhalt. Los ging es mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf die für ein Wochenende durchaus beachtliche Reise nach Sandau an der Elbe.

Von dort ging es zu Fuß weiter – und natürlich durfte auch eine Fährfahrt über die Elbe nicht fehlen. Ziel war eine alte Kirchenruine, an der wir schließlich auf unseren Partnerstamm trafen. Eine ziemlich besondere Kulisse für einen Stammesgeburtstag und genau der richtige Ort für ein gemeinsames Pfadfinderwochenende.

Vor Ort durften wir bei einem besonderen Moment im Stammesleben von „Albrecht der Bär“ dabei sein: dem Meutensprung. Dabei wechselten einige Wölflinge aus ihrer bisherigen Meute in eine Sippe und machten damit den nächsten Schritt auf ihrem Pfadfinderweg.

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Bundeslager 2026 in Immenhausen – heiße Tage, lange Nächte und echtes Lagerleben

Im Sommer 2026 hieß es für uns wieder: Rucksack packen, Halstuch um und ab ins Abenteuer! Mit insgesamt 12 Teilnehmenden aus drei unserer Gruppen machten wir uns auf den Weg zum Bundeslager des Bundes der Pfadfinder*innen (BdP) nach Immenhausen.

Vor Ort bildeten wir gemeinsam mit zwei weiteren Stämmen eine Kochgruppe. Damit war schnell klar: Dieses Bundeslager würde nicht nur groß, sondern auch ziemlich gemeinschaftlich werden. Zusammen wurde gekocht, gegessen, geplant, gelacht und natürlich auch die eine oder andere Herausforderung des Lageralltags gemeistert.

Und Herausforderungen gab es durchaus: Das Wetter zeigte sich überwiegend von seiner sehr sommerlichen Seite. Hohe Temperaturen begleiteten uns durch viele Lagertage, zwischendurch sorgte allerdings auch kräftiger Wind dafür, dass Zelte, Planen und Abspannungen besondere Aufmerksamkeit bekamen. Ein echtes Pfadfinderlager eben – langweilig konnte jedenfalls niemandem werden.

Für die Kinder und Jugendlichen war einer der größten Höhepunkte der Raustag. Dabei planten sie ihre eigene Fahrt und machten sich anschließend selbstständig auf den Weg. Route überlegen, Aufgaben verteilen, Entscheidungen treffen und gemeinsam unterwegs sein: Genau solche Erlebnisse sind es, die Pfadfinden ausmachen und noch lange in Erinnerung bleiben.

Auch auf dem Lagerplatz selbst gab es ein riesiges und abwechslungsreiches Programm. Unter anderem konnten wir Süßigkeiten selbst herstellen, eigene Halstuchknoten binden und uns beim Spleißen ausprobieren. Überall auf dem Gelände gab es Neues zu entdecken, andere Gruppen kennenzulernen und Fähigkeiten auszuprobieren, für die im normalen Alltag eher selten Gelegenheit bleibt.

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🐝 Ein Jahr im Bienenstaat – Unser Bee4Kids‑Projekt

In diesem Frühjahr hat unsere Meute ein ganz besonderes Abenteuer erlebt: Gemeinsam mit einer professionellen Bienenpädagogin von BEE4BUSINESS haben wir die faszinierende Welt der Honigbienen entdeckt. In sieben spannenden Einheiten konnten die Kinder erleben, wie ein Bienenvolk lebt, arbeitet und organisiert ist – und warum diese kleinen Tiere so wichtig für unsere Umwelt sind.

Dank der Förderung durch die Stiftung Pfadfinden konnten wir dieses naturpädagogische Projekt überhaupt durchführen. Die Unterstützung hat es uns ermöglicht, den Kindern hochwertige, erlebnisorientierte Umweltbildung anzubieten und ihnen einen direkten Zugang zur Natur zu eröffnen.

🌼 Spielerisch lernen – mit allen Sinnen
Die Kinder erfuhren, welche Aufgaben Arbeiterinnen, Drohnen und Königin haben, wie ein Bienenstaat aufgebaut ist und wie sich das Leben im Bienenstock im Jahresverlauf verändert.
Bei kleinen Naturforschungen rund um den Lehrbienenstand konnten sie Pflanzen, Bestäuber und Lebensräume erkunden und Zusammenhänge zwischen Insekten und Umwelt entdecken.

🐝 Ein Blick ins echte Bienenvolk
Ein Höhepunkt war der direkte Blick in einen echten Bienenstock. Die Kinder konnten Waben, Brut und Pollen erkennen und aus sicherer Nähe beobachten, wie ein Volk zusammenarbeitet.
Sie lernten, wie man einen Bienenstock betreut, welche Aufgaben eine Imkerin hat und wie Honig entsteht.

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Pfingstlager 2026 – Wir im gallischen Abenteuer

Über Pfingsten sind wir wieder losgezogen – diesmal als echte Gallier. Unser Lagerplatz wurde zum Dorf, unsere Jurten zu Hütten, und wir zu einer ziemlich chaotischen, aber sehr entschlossenen gallischen Truppe.

Dann ging’s los: Miraculix war verschwunden, das Zaubertrank‑Rezept kaputt, und wir mitten in der Geschichte. Wir mussten herausfinden, welche Zutaten fehlen, welche Hinweise versteckt sind und wie wir das Ganze wieder zusammensetzen können. Wir haben Spuren gesucht, Rätsel gelöst, Geheimschriften geknackt, im Wald Hinweise gefunden und uns wie eine richtige gallische Truppe gefühlt.

Beim Geländespiel sind wir gerannt, haben auf dem Markt gehandelt, Störtrupps abgewehrt, geplant, gelacht und am Ende tatsächlich Miraculix befreit. Der Jubel war riesig.

Ein besonderes Highlight war unser großes Asterix‑und‑Obelix‑Jurtenquiz. In der dunklen Jurte, nur mit Kerzenlicht, haben wir Fragen, Mini‑Challenges und gallische Fun‑Facts gemeistert. Es wurde geraten, gelacht, diskutiert – und manchmal auch wild spekuliert. Am Ende waren wir uns sicher: Wir kennen die Gallier jetzt besser als jeder Römer.

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Frost, Feuer & Forellen – unser fisch’n’grill‑Abenteuer

An einem Wochenende im März machten sich 25 mutige Mädchen und Jungen mit ihren Gruppenleitungen auf den Weg – mit der Mission, sich ein Stück weit selbst zu versorgen, fast wie im Mittelalter. Selbst Nächte mit –4 °C, Nieselregen und Frost konnten die Stimmung nicht trüben.

Unser Ziel war Zippelsförde. Dort schlugen wir unsere Zelte auf und starteten den Freitagabend mit einer langen, fröhlichen Singerunde am Feuer. Nach der kalten Nacht ging es am Samstagmorgen – begleitet von leichtem Regen – zum Angelteich. Ein erfahrener Angler erwartete uns bereits und erklärte geduldig, wie eine Angel aufgebaut ist, wie man sie hält und wirft und worauf Anfänger achten müssen.

Dann wurde es ernst: Ausgerüstet mit fünf Angeln durfte jedes Kind einen Wurm auf den Haken setzen und sein Glück versuchen. (Zum Glück landete nur der Köder im Wasser – nicht die Angel.) Unser Ziel waren Regenbogenforellen, und tatsächlich konnten wir am Ende über 30 Fische mitnehmen.

Der schwierigste Moment folgte für einige Kinder direkt am Teich: Um die Tiere nicht unnötig leiden zu lassen, mussten sie sofort betäubt und anschließend mit einem schnellen Schnitt erlöst werden. So hart es klingt – die Kinder haben dabei viel über Verantwortung und den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln gelernt. Anschließend wurden die Fische ausgenommen. Viele schauten fasziniert zu, wie die inneren Organe aussehen und wie man sie entfernt.

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Großfahrt nach Schweden Coast to Coast

Schweden – das Urlaubsziel der Deutschen 😉 – nicht umsonst

und so hat sich auch die Graue Schar in den Sommerferien nach Schweden aufgemacht und weil wir so umweltfreundlich sind sogar mit dem Zug. Am 28.07.2025 ging es los. Erst wurden unter den belustigten Blicken der Eltern, die Rucksäcke ausgepackt und unnötiges aussortiert. Die ältesten hatten den meisten Quatsch auszusortieren, bis hinzu 4 Ladekabeln auf eine Person und kleine Krümeltee-Pakete *kopfschüttel. Dann fuhren wir nach Berlin und dann über Nacht nach Malmö.

In Malmö brauchten wir ein Weilchen um den SL-Wanderweg zu finden, aber ab dann ging es recht einfach. Nach der 2ten verregneten Nacht, in der schon das erste Kothengestände zusammengebrochen war, trennten sich unsere Wege. Für die Gruppe Nymphen ging es weiter Richtung Osten zu Ostküste des Landes und für die andere Gruppe „Der Bär und die Hazelnötscreme“ ging es mit dem Bus nach Norden, um uns in 4 Tagen in Alunbruket zu treffen.

Während die Nymphen jeden Tag im Training blieben eine Kothe aufzubauen und mit dem Gaskocher zu kochen, dafür aber ihre Füße etwas schonten und meist nicht ganz 10km wanderten und nachmittags lieber noch in der Umgebung „scouteten“, haben Der Bär und die Hazelnötscreme ihren Gaskocher teilweise geschont, die Kothe aber eigentlich immer, weil sie lieber 20 km am Tag wanderten und dafür in Schutzhütten mit Feuer/Grillstelle schliefen.

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Aufbaugruppe Graue Schar in Brieselang
  • Hier treffen wir uns:

    Evangelische Kirchengemeinde Brieselang

    Karl-Marx-Straße 139

    14656 Brieselang