Über Pfingsten sind wir wieder losgezogen – diesmal als echte Gallier. Unser Lagerplatz wurde zum Dorf, unsere Jurten zu Hütten, und wir zu einer ziemlich chaotischen, aber sehr entschlossenen gallischen Truppe.

Dann ging’s los: Miraculix war verschwunden, das Zaubertrank‑Rezept kaputt, und wir mitten in der Geschichte. Wir mussten herausfinden, welche Zutaten fehlen, welche Hinweise versteckt sind und wie wir das Ganze wieder zusammensetzen können. Wir haben Spuren gesucht, Rätsel gelöst, Geheimschriften geknackt, im Wald Hinweise gefunden und uns wie eine richtige gallische Truppe gefühlt.
Beim Geländespiel sind wir gerannt, haben auf dem Markt gehandelt, Störtrupps abgewehrt, geplant, gelacht und am Ende tatsächlich Miraculix befreit. Der Jubel war riesig.

Ein besonderes Highlight war unser großes Asterix‑und‑Obelix‑Jurtenquiz. In der dunklen Jurte, nur mit Kerzenlicht, haben wir Fragen, Mini‑Challenges und gallische Fun‑Facts gemeistert. Es wurde geraten, gelacht, diskutiert – und manchmal auch wild spekuliert. Am Ende waren wir uns sicher: Wir kennen die Gallier jetzt besser als jeder Römer.

Als wir schließlich zur Abreise antraten, war klar: Dieses Pfingstlager war etwas Besonderes. Wir haben gebaut, gespielt, gelacht, gerätselt, gesucht, gefunden, gesungen und zusammen ein Wochenende erlebt, das uns noch lange begleiten wird. Unser kleines gallisches Dorf ist zwar verschwunden – aber die Erinnerungen bleiben.

