Im Sommer 2026 hieß es für uns wieder: Rucksack packen, Halstuch um und ab ins Abenteuer! Mit insgesamt 12 Teilnehmenden aus drei unserer Gruppen machten wir uns auf den Weg zum Bundeslager des Bundes der Pfadfinder*innen (BdP) nach Immenhausen.

Vor Ort bildeten wir gemeinsam mit zwei weiteren Stämmen eine Kochgruppe. Damit war schnell klar: Dieses Bundeslager würde nicht nur groß, sondern auch ziemlich gemeinschaftlich werden. Zusammen wurde gekocht, gegessen, geplant, gelacht und natürlich auch die eine oder andere Herausforderung des Lageralltags gemeistert.

Und Herausforderungen gab es durchaus: Das Wetter zeigte sich überwiegend von seiner sehr sommerlichen Seite. Hohe Temperaturen begleiteten uns durch viele Lagertage, zwischendurch sorgte allerdings auch kräftiger Wind dafür, dass Zelte, Planen und Abspannungen besondere Aufmerksamkeit bekamen. Ein echtes Pfadfinderlager eben – langweilig konnte jedenfalls niemandem werden.

Für die Kinder und Jugendlichen war einer der größten Höhepunkte der Raustag. Dabei planten sie ihre eigene Fahrt und machten sich anschließend selbstständig auf den Weg. Route überlegen, Aufgaben verteilen, Entscheidungen treffen und gemeinsam unterwegs sein: Genau solche Erlebnisse sind es, die Pfadfinden ausmachen und noch lange in Erinnerung bleiben.

Auch auf dem Lagerplatz selbst gab es ein riesiges und abwechslungsreiches Programm. Unter anderem konnten wir Süßigkeiten selbst herstellen, eigene Halstuchknoten binden und uns beim Spleißen ausprobieren. Überall auf dem Gelände gab es Neues zu entdecken, andere Gruppen kennenzulernen und Fähigkeiten auszuprobieren, für die im normalen Alltag eher selten Gelegenheit bleibt.

Ein ganz besonderer Anlass prägte dieses Bundeslager zusätzlich: Der BdP feierte sein 50-jähriges Bestehen. Entsprechend groß fiel auch das gemeinsame Bühnenprogramm aus. Viele Veranstaltungen, Musik und gemeinsame Aktionen machten deutlich, wie vielfältig der Verband ist und wie viele Menschen über Generationen hinweg durch das Pfadfinden miteinander verbunden sind.

Mindestens genauso wichtig wie das offizielle Programm waren aber die Stunden danach. Es gab unzählige Singerunden, Gespräche am Abend und die für ein Bundeslager offenbar unvermeidlichen sehr langen Nächte. Dabei wurden alte Freundschaften gepflegt und viele neue geschlossen.

Nach vielen heißen Tagen, wenig Schlaf, jeder Menge Erlebnissen und vermutlich deutlich mehr Staub im Gepäck als bei der Anreise ging es schließlich wieder nach Hause.

Was bleibt, sind Erinnerungen an großartige 11 Tage, an Gemeinschaft, Abenteuer und viele besondere Begegnungen – und natürlich die Vorfreude darauf, wann es wieder heißt:

Rucksack packen. Halstuch um. Auf geht’s!

Noch mehr Eindrücke findet ihr auf Home | Bundeslager 2026.

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